Julian Sommer & Luca-Dante Spadafora: „Wenn ich nüchtern wär“ sorgt für Stimmung
Julian Sommer ist sowas wie der Klassenclown der neuen Ballermann-Generation – nur dass sein Klassenzimmer „Megapark“ heißt und sein Stundenplan aus Bierduschen und Bass besteht. Mit seinem neuen Song „Wenn ich nüchtern wär“ holt er sich jetzt Luca-Dante Spadafora ins Boot – und die beiden liefern genau das, was man erwartet: eine Mischung aus Abriss, Selbstironie und Ohrwurm-Alarm. Der Track ist gemacht für Nächte, an die man sich eh nicht erinnert – und das weiß er auch ganz genau.
„Wenn ich nüchtern wär“ spielt herrlich ironisch mit dem Gedanken, was man alles (nicht) tun würde, wenn man gerade nicht einen im Tee hätte. Der Beat ballert, der Refrain bleibt sofort hängen – perfekte Voraussetzungen also für das nächste Party-Meme. Zwischen treibenden Sounds und trashig-genialen Lines versteckt sich sogar ein kleines bisschen Wahrheit über das Feiern, das Vergessen und das gute alte „Ist halt so“. Der Song reiht sich nahtlos in Julians Hit-Portfolio ein und wird auf der Playa genauso rauf und runter laufen wie in jeder Dorfdisco mit Lichterorgel.
Julian Sommer zeigt mit dieser Collab erneut, warum er aktuell ganz oben auf jeder Ballermann-Playlist steht. Er nimmt sich selbst nicht zu ernst – und genau das macht ihn so erfolgreich. „Wenn ich nüchtern wär“ ist keine neue Lebensphilosophie, aber ganz sicher der Soundtrack für alle, die auf den nächsten Sommer, das nächste Festival oder einfach den nächsten Freitagabend warten. Einfach Play drücken – und alles andere vergessen.
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