Cover: KAMRAD - trying not to panic
7/8
EP

trying not to panic

KAMRAD

Label: UMN Entertainment
Kategorie: Pop | Pop
Veröffentlichung: 23.01.2026
Produkt erhältlich bei:

KAMRAD droppt neue EP „Trying Not To Panic“

KAMRAD meldet sich mit neuer Musik – und zwar nicht einfach nur mit ein paar netten Popmelodien für den Hintergrund, sondern mit einer EP, die klingt wie ein Tagebucheintrag im Ausnahmezustand. „Trying Not To Panic“ heißt das gute Stück – und ganz ehrlich: ein besserer Titel für das Chaos zwischen Erfolg, Selbstzweifeln und Festivalbühnen fällt einem kaum ein. Der Typ, der uns mit „I Believe“ 2022 komplett überrascht hat, liefert jetzt die nächste Runde ab. Und die hat es in sich – emotional, ironisch, ehrlich. Statt sich also auf seinem Erfolg auszuruhen, jongliert KAMRAD lieber mit neuen Sounds, alten Gefühlen und dem Versuch, nicht komplett durchzudrehen.

Die vier neuen Songs sind wie kleine Pop-Dramen mit Augenzwinkern. „Hug Yourself“ zum Beispiel ist ein Trennungssong, der sich selbst nicht zu ernst nimmt. Statt tränenreicher Ballade gibt’s ein charmantes „F*ck yourself“ mit im Gepäck – bittersüß, aber catchy. „If I Break Your Heart“ macht auf Love-Song mit Versicherungspolice, und „Like Me“ trifft alle, die schon mal zu lange in der „Mag sie/er mich wirklich oder tu ich mir das nur ein?“–Schleife festgesteckt haben. Musikalisch bewegt sich das Ganze deutlich weiter weg vom klassischen Gitarren-Electropop, rein in Richtung Indie-Vibes, Synthesizer und 2000er-Nostalgie. Und trotzdem klingt alles 100 % nach KAMRAD – weil seine Stimme eben sofort klarmacht, wer hier das Ruder in der Hand hat.

Was die EP so besonders macht, ist dieser Spagat zwischen Bodenständigkeit und Popstar-Modus. Ja, er war Coach bei The Voice, ist Dauergast in den Airplaycharts und spielt europaweit auf Bühnen – aber gleichzeitig hat man bei ihm nie das Gefühl, dass er sich plötzlich für was Besseres hält. Im Gegenteil: KAMRAD bleibt der Typ, mit dem man sich locker bei 'nem Kölsch an den Tresen stellen könnte. Kein Wunder, dass ihm Authentizität so wichtig ist – in den Songs genauso wie auf dem roten Teppich. Klar, Interviews, Fotos, Blitzlichtgewitter – gehört halt dazu. Aber danach? Lieber Aftershowparty statt Allüren. „Trying Not To Panic“ ist eine EP, die zeigt, wie’s im Inneren eines Künstlers aussieht, der sich ständig zwischen Euphorie und Panik bewegt – und genau das macht sie so relatable. Ab Februar geht’s auf Tour – und wer ihn da noch nicht auf dem Zettel hat, verpasst definitiv was.

KAMRAD LIVE 2026
05.02.2026, Köln
06.02.2026, Dortmund
07.02.2026, Kaiserslautern
08.02.2026, Luxembourg
12.02.2026, Hamburg
13.02.2026, Frankfurt
14.02.2026, Bremen
15.02.2026, Osnabrück
19.02.2026, Leipzig
20.02.2026, Wien (AT)
21.02.2026, München
26.02.2026, Stuttgart
27.02.2026, Linz (AT)
28.02.2026, Zürich (CH)
05.03.2026, Nürnberg
06.03.2026, Kassel
07.03.2026, Berlin
13.03.2026, Warsaw (PL)
14.03.2026, Prague (CZ)
15.03.2026, Budapest (HU)

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Tracklist

01. Hug Yourself
02. Be Mine
03. Like Me
04. If I Break Your Heart
05. Big Smile