Nick Jonas ist zurück – und diesmal lässt er tief blicken. Mit Sunday Best, seinem mittlerweile fünften Studioalbum, zeigt sich der Sänger so persönlich wie nie zuvor. Keine glattgebügelten Pop-Hymnen auf Autopilot, sondern Songs mit echtem Herz, echten Themen und einem Sound, der reifer wirkt, ohne den Spaß zu verlieren. Die Ankündigung kam stilecht beim »Sunday Best Brunch« in Las Vegas, wo Nick seine neuen Tracks erstmals live präsentierte – zwischen Mimosas, guter Laune und gespannt lauschendem Publikum.
Sunday Best ist mehr als nur ein netter Titel – es klingt wie ein musikalischer Neustart, aber ohne die alten Stärken zu vergessen. Nick packt persönliche Erfahrungen, Zweifel, Hoffnungen und neue Perspektiven in seine Songs, ohne ins Kitschige abzudriften. Man hört raus: Hier singt jemand, der sich nicht neu erfinden muss, sondern genau weiß, wo er steht. Soundtechnisch geht’s mal funky, mal ruhig, mal tanzbar zur Sache – ein bisschen R&B, ein bisschen Soul, ein bisschen Pop mit Ecken und Kanten. Perfekt für den Sonntagmorgen, aber auch stark genug für die ganze Woche.
Wer Jealous oder Chains mochte, wird hier neue Lieblingssongs finden – aber keine Kopien. Sunday Best fühlt sich an wie ein Gespräch unter vier Augen, das man eigentlich gar nicht erwartet hat. Nick Jonas ist nicht mehr der Teenie-Star von damals, sondern ein Künstler mit Haltung und einem Händchen für Hooks, die hängen bleiben. Dieses Album ist kein lauter Paukenschlag, sondern ein warmes Statement: persönlich, reflektiert und mit Stil. Willkommen zurück, Nick – so klingt erwachsenes Popmachen.