POWERWOLF? Die Wölfe brüllen wieder – und wie! Mit „WILDLIVE“, ihrem neuen Live-Album (Release: 13. Februar 2026), reißen sie nicht nur ein weiteres Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte auf, sie fackeln dabei gleich die ganze Bühne ab – wortwörtlich. Aufgenommen beim Finale der Wolfsnächte-Tour 2024 in der ausverkauften Münchner Olympiahalle, ist das Ding kein klassisches Live-Mitschnitt-Gedudel, sondern eher so was wie ein Heavy-Metal-Blockbuster in Dolby Surround mit Flammenwerfer. Was da passiert, liegt irgendwo zwischen Metal-Messe, Endzeit-Musical und Gänsehaut-Großevent.
Die Setlist? Ein Best-of der POWERWOLF-Geschichte: „Amen & Attack“, „Armata Strigoi“, „Army Of The Night“ und natürlich der düster-schöne Gänsehaut-Moment „Alive or Undead“, bei dem auch der härteste Headbanger kurz sentimental wird. Dazu kommen neue Gimmicks wie schneebedeckte Klaviere in Flammen, Fackel-Mönche, eine feuerspeiende Orgel (ja, das gibt's wirklich) und eine Pyroshow, bei der selbst Rammstein anerkennend nicken würden. Sänger Attila Dorn brüllt sich mit sakraler Inbrunst durch das Set, während Tastenpriester Falk Maria Schlegel die Halle wahlweise in einen Beichtstuhl oder einen Hexensabbat verwandelt – je nach Song.
Ob auf Blu-Ray, Vinyl, CD oder als Deluxe-Box mit Bonusmaterial für Nerds und Sammler*innen – „WILDLIVE“ ist mehr als nur ein Live-Album. Es ist ein Statement. Eine Einladung zur dunklen Messe. Ein Soundtrack für alle, die Gänsehaut nicht nur durch Balladen bekommen, sondern auch durch Gitarrenriffs mit Kirchenchor-Feeling. POWERWOLF zeigen, dass Metal mehr sein kann als nur Lärm und Leder. Es ist eine Inszenierung, ein Erlebnis – eine Religion. Wer’s live verpasst hat, kriegt mit diesem Release einen verdammt guten zweiten Blick. Und wer’s gesehen hat, will’s sowieso noch mal erleben.