Troye Sivan kehrt mit seinem vierten Studioalbum „She’s the Best“ zurück. Darauf beschäftigt sich der australische Sänger mit Begehren, Identität, Einsamkeit und queerer Zugehörigkeit. Die Songs greifen die euphorischen Höhepunkte der vergangenen Jahre auf, richten den Blick aber auch auf Sehnsucht und Isolation. So stehen die gemeinsamen, ausgelassenen Momente neben den Erfahrungen, die weniger sichtbar sind. Sivan verarbeitet auf dem Album beide Seiten dieser Zeit. Auch die Menschen, die sein Leben und seine künstlerische Identität geprägt haben, gehören zu dieser Auseinandersetzung.
Der bereits veröffentlichte Titelsong gibt darauf einen konkreten Hinweis. „
She’s the Best“ ist eine Hommage an Frauen, insbesondere trans Frauen, sowie an Dragqueens und feminine Menschen aus Sivans Umfeld. Für das Stück arbeitete er unter anderem mit Jack Antonoff, George Daniel und Leland zusammen. Gesprochene Passagen treffen auf Gitarren, Streicher und Synthesizer. Der Song würdigt die Personen, deren Einfluss sich durch Sivans Leben und seine Arbeit zieht. Mit dieser Widmung führt er in ein Album ein, das neben persönlichem Begehren auch die Frage nach Gemeinschaft und Zugehörigkeit behandelt.
„She’s the Best“ folgt auf „Something to Give Each Other“. Das Vorgängeralbum brachte mit „Rush“ und „One of Your Girls“ zwei seiner international erfolgreichen Singles hervor. Die neue Veröffentlichung nimmt die Erfahrungen der vergangenen Jahre auf und erweitert den Blick um die Momente hinter der Euphorie. Sivan erzählt dabei auch von Einsamkeit, obwohl sein beruflicher Weg von weltweiter Aufmerksamkeit begleitet wird. Insgesamt kommt seine Musik inzwischen auf mehr als 15,5 Milliarden Streams. Der dreifach Grammy-nominierte Künstler legt mit „She’s the Best“ nun die nächste Sammlung von Songs vor, in denen persönliche Erfahrungen und queere Identität wiederkehrende Themen sind.