Cover: Vinylsurfer, Roxy Nox & Purple Palms - Buy Me Drinks
6/8
Eigene Redaktionseinschätzung
Single

Buy Me Drinks

Vinylsurfer, Roxy Nox & Purple Palms

Label: Palmlands Records
Kategorie: Dance | Dance & Electronic
Veröffentlichung: 13.02.2026

Vinylsurfer & Roxy Nox droppen Bass-House-Banger "Buy Me Drinks"

Drei Namen, ein klarer Auftrag: Abriss auf dem Dancefloor. Vinylsurfer, Roxy Nox und Purple Palms bündeln ihre Kräfte für „Buy Me Drinks (I’m In The Mood)“ – und liefern einen Bass-House-Track, der nicht lange fragt, sondern direkt anschiebt. Von der ersten Kick an rollt ein satter Low-End-Druck durch die Boxen, darüber grooven Drums, die ziemlich genau wissen, was sie tun. Das Ding ist auf Peak-Time getunt, mit einem Rhythmus, der im Club eher nach vorne marschiert als höflich anklopft. Statt 08/15-Drop gibt’s hier eine Produktion, die tight sitzt, aber genug Spielraum lässt, damit jede Nuance knallt. Man merkt schnell: Hier werkeln drei unterschiedliche Köpfe, die ihre Stärken nicht verstecken, sondern bewusst ineinander schieben.

Spannend wird’s bei der Mischung der Styles. Vinylsurfer bringt diesen straighten, cluborientierten Drive rein, Purple Palms steuern ihre leicht verspielte Note bei, und Roxy Nox setzt dem Ganzen die Krone auf – nicht nur als Producerin, sondern auch am Mikro. Der Zusatz „I’m In The Mood“ ist nämlich mehr als nur Deko im Titel. Ihre Vocals kommen frech, selbstbewusst und mit einem Augenzwinkern. Keine schüchterne Hook, sondern eine Ansage: Hier geht’s um Vibes, Drinks und diese eine Nacht, die vielleicht ein bisschen länger wird als geplant. Genau dieser Charakter hebt den Track vom typischen Bass-House-Standard ab. Statt generischer Shouts gibt’s Personality. Die Stimme sitzt fett im Mix, ohne den Druck im unteren Frequenzbereich zu killen – und genau das macht die Nummer so rund.

Unterm Strich ist „Buy Me Drinks (I’m In The Mood)“ ein Dancefloor-Tool mit Wiedererkennungswert. Der Groove bleibt hängen, der Drop drückt, und die Hook sorgt dafür, dass man den Refrain spätestens nach dem zweiten Durchlauf mitgrölt. Festival-Crowds dürften das Teil genauso feiern wie verschwitzte Clubnächte mit niedriger Decke und flackerndem Licht. Die Kombi aus Bass House Pressure und catchy Vocal bringt diese gewisse Lockerheit rein, ohne an Energie zu verlieren. Kein unnötiger Schnickschnack, kein aufgeblasenes Sounddesign – einfach ein Track, der weiß, wann er Gas gibt und wann er Platz für Attitüde lässt. Wenn der Mood stimmt, regelt der Rest sich von allein.

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