90er/2000er Olymp: Hits, Emotionen und Gänsehaut

Meldung vom 30.05.2026

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Foto zur News 90er/2000er Olymp: Hits, Emotionen und Gänsehaut vom 30.05.2026
© Oli.P | Foto: Matthias Baran

90er/2000er Olymp: Hits, Emotionen und Gänsehaut

Auf dem Zentralen Festplatz Berlin machten knapp 15.000 Besucher den 90er/2000er Olymp zu einer riesigen Zeitreise voller Emotionen, Erinnerungen und unvergesslicher Momente. Schon Stunden vor dem großen Finale lag eine ganz besondere Stimmung über dem Gelände. Überall wurde gelacht, getanzt und mitgesungen. Es war einer dieser seltenen Abende, an denen Generationen durch die Musik ihrer Jugend verbunden werden. Kaum erklang ein Hit, bei dem nicht tausende Stimmen sofort textsicher einstimmten. Für viele fühlte es sich an, als würden die schönsten Erinnerungen an die 90er und 2000er plötzlich wieder lebendig werden. Zwischen bunten Lichteffekten, ausgelassener Festivalstimmung und unzähligen nostalgischen Gesprächen entstand auf dem Zentralen Festplatz Berlin eine Atmosphäre, die man nicht einfach beschreiben kann – man musste sie erleben. Freunde feierten gemeinsam, Familien sangen Seite an Seite und überall waren strahlende Gesichter zu sehen. Der 90er/2000er Olymp bewies eindrucksvoll, dass die Musik dieser Jahrzehnte bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat.

Perfekt begleitet wurde diese musikalische Reise von Moderator Mola Adebisi. Der ehemalige VIVA-Star, der von 1993 bis 2004 zu den bekanntesten Gesichtern des Kult-Musiksenders gehörte, führte mit seiner lockeren, herzlichen und sympathischen Art durch den Abend. Immer wieder teilte er kleine Geschichten und Erinnerungen aus einer Zeit, in der Musikfernsehen noch Kultstatus hatte. Viele Besucher fühlten sich dadurch direkt in ihre Jugend zurückversetzt. Für einen Moment schien die Zeit stillzustehen.

Bereits am frühen Abend sorgte Buddy für die ersten großen Party-Momente. Mit seinem Dauerbrenner „Ab in den Süden“ verwandelte er das Gelände in eine einzige Tanzfläche. Tausende feierten ausgelassen, sangen jede Zeile mit und genossen die sommerliche Festivalatmosphäre. Doch Buddy hatte noch eine Überraschung vorbereitet. Für seinen neuen Song „Currywurst und Fritten“ holte er Food-Influencer Blocki auf die Bühne. Als dieser plötzlich vor den Fans auftauchte, ging ein hörbares Raunen durch die Menge, das nur Sekunden später von lautem Jubel und begeistertem Applaus abgelöst wurde.

Direkt nach Buddy übernahm DJ Tomekk die Bühne und sorgte für einen weiteren Höhepunkt des Abends. Mit einem energiegeladenen Set brachte er die größten Hip-Hop- und Rap-Hits der 90er- und 2000er-Jahre zurück nach Berlin. Von den ersten Beats an verwandelte sich das Gelände in eine riesige Open-Air-Party. Die Fans feierten jeden Song, rappten zahlreiche Textzeilen mit und ließen die goldene Ära des Hip-Hop noch einmal aufleben. Natürlich durfte dabei auch sein größter Erfolg nicht fehlen. Als die ersten Takte von „Kimnotyze“ erklangen, kannte die Begeisterung kaum noch Grenzen. Der 2002 veröffentlichte Hit, den DJ Tomekk gemeinsam mit Lil' Kim und Trooper Da Don aufgenommen hatte, zählt bis heute zu den prägendsten Hip-Hop-Hymnen der frühen 2000er-Jahre. Tausende Besucher feierten den Song lautstark mit und machten deutlich, warum „Kimnotyze“ auch mehr als zwei Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wirkung verloren hat. Mit seinem Mix aus internationalen Hip-Hop-Klassikern, Partybeats und eigenen Erfolgen sorgte DJ Tomekk für einen Auftritt, der perfekt zum nostalgischen Charakter des Festivals passte.

Auch die weiteren Künstler lieferten genau das, was sich die Fans von einem 90er/2000er Olymp erhofft hatten. Captain Jack ließ die große Eurodance-Ära wieder aufleben und versetzte viele Besucher direkt zurück in ihre Jugendjahre. Bei Rednex wurde es dagegen wild, laut und völlig verrückt. Mit ihrer energiegeladenen Show und jeder Menge Bühnenpower sorgten sie für pure Eskalation vor der Bühne. Für nostalgische Boygroup-Momente standen Jay Khan und Eloy de Jong als Boygroup Mania auf der Bühne. Gemeinsam erinnerten sie an eine Zeit, in der Poster die Kinderzimmerwände schmückten und Boybands die Charts dominierten.

Als langsam die Dunkelheit über das Festivalgelände zog, richteten sich alle Blicke auf den Mann, der an diesem Abend den krönenden Abschluss liefern sollte. Oli.P war in den vergangenen Jahren zwar regelmäßig Teil des Programms, doch diesmal gehörte ihm die größte Bühne des Abends. Als Headliner sollte er den Schlusspunkt setzen – und er lieferte weit mehr als das.

Schon mit den ersten Tönen brach vor der Bühne grenzenloser Jubel aus. Tausende Arme schossen in die Höhe, überall leuchteten Handydisplays und die Fans sangen jede Zeile lautstark mit. Besonders bei seinem Megahit „Flugzeuge im Bauch“ entstand einer dieser magischen Konzertmomente, die man nicht planen kann. Für wenige Minuten verschmolzen Künstler und Publikum zu einer einzigen großen Gemeinschaft. Gänsehaut lag förmlich in der Luft. Auch „So bist du (und wenn du gehst...)“ sorgte für emotionale Augenblicke und ließ viele Besucher sichtbar bewegt zurück.

Doch es war nicht nur die Musik, die seinen Auftritt so besonders machte. Oli.P suchte immer wieder die Nähe zu seinen Fans. Er verließ sogar die Bühne, mischte sich direkt unter die Besucher, machte zahlreiche Selfies, schüttelte Hände und nahm sich Zeit für persönliche Begegnungen. Genau diese Nähe machte seinen Auftritt so authentisch. Er wirkte nicht wie ein Star auf Distanz, sondern wie jemand, der diesen besonderen Abend gemeinsam mit seinen Fans erleben wollte. Man spürte, wie sehr ihn die Atmosphäre selbst bewegte.

Als die letzten Töne verklungen waren und sich die Lichter langsam senkten, blieb ein Gefühl zurück, das viele Besucher wohl noch lange begleiten wird. Der 90er/2000er Olymp war weit mehr als ein Festival mit bekannten Hits. Es war eine emotionale Reise zurück in eine Zeit voller Erinnerungen, Freundschaften und unbeschwerter Momente. Ein Abend, der zeigte, wie stark Musik Menschen verbinden kann – und warum die Songs der 90er und 2000er bis heute nichts von ihrer Magie verloren haben.

Quelle: mix1 · Kurz-Url: https://www.mix1.de/n95458


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