Mehr als eine Milliarde Streams - Nachhaltiger Erfolg für neue Musikacts

Meldung vom 12.02.2026

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Mehr als eine Milliarde Streams - Nachhaltiger Erfolg für neue Musikacts

Mehr als eine Milliarde Streams – und das für Artists, die vor ihrem Durchbruch noch nicht mal an den Top 20 geschnuppert haben. Der Breakthrough-Award zeigt ziemlich eindrucksvoll, dass neue Namen im Game nicht nur kurz aufblitzen und wieder verschwinden. Acts wie Alex Warren, Zsá Zsá, Fayan, MilleniumKid oder WizTheMc haben ihn schon abgestaubt – und liefern Zahlen, die man sonst eher aus internationalen Pop-Sphären kennt. Gemeinsam bringen es ihre Gewinnersongs auf 1,1 Milliarden Streams. Dazu kommen über 400 Wochen in den Offiziellen Deutschen Single-Charts. Das ist keine Eintagsfliege, das ist Dauerrotation. Was als Initiative von GfK Entertainment und dem Bundesverband Musikindustrie gestartet ist, hat sich ziemlich schnell zu einer Trophäe entwickelt, die man gern im Regal stehen hat – national wie international.

Das Prinzip ist simpel: Wer Platz eins der Offiziellen Deutschen Breakthrough Artist-Charts holt, bekommt den Award. Klingt nüchtern, hat aber ordentlich Wumms. Tracks wie „Golden“ von HUNTR/X, „Wackelkontakt“ von Oimara oder „Ordinary“ von Alex Warren wurden in kürzester Zeit zu echten Dauerbrennern. Und viele der Gewinner:innen haben danach nicht einfach die Füße hochgelegt. Alex Warren landete mit seinem Album „You’ll Be Alright, Kid“ in den Top Ten, Lola Young schob mit „I’m Only F**king Myself“ ebenfalls ein starkes Album hinterher. WizTheMc legte mit „Take My Mind“ nach und blieb präsent. Aktuell geht rund ein Zehntel aller Platzierungen in den Single-Charts auf das Konto ehemaliger Breakthrough-Acts. Das ist schon eine Ansage in einem Markt, in dem jede Woche neue Songs um Aufmerksamkeit kämpfen.

Spannend ist auch, wer überhaupt als Breakthrough-Artist gilt: Nur wer zuvor weder solo noch in einer Band die Top 20 der Single-Charts oder die Top 50 der Album-Charts geknackt hat, kommt infrage. Es geht also wirklich um den ersten großen Schritt ins Rampenlicht. Hinter den Kulissen bedeutet das oft jahrelange Aufbauarbeit durch Labels und Teams. Die Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverband Musikindustrie, bilden dabei rund 90 Prozent des Musikmarktes ab – von Streaming über Downloads bis zum klassischen Handel. Wer hier oben landet, hat sich seinen Platz nicht zufällig gesichert. Der Breakthrough-Award macht genau diesen Moment sichtbar: Wenn aus einem Geheimtipp plötzlich ein Name wird, den alle auf dem Schirm haben – und der bleibt.
Quelle: undesverband Musikindustrie / mix1 · Kurz-Url: https://www.mix1.de/n95403
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