Unendliche Geschichte
Helena Delphi
Mit „Unendliche Geschichte“ veröffentlicht Helena Delphi einen Song, der nicht nur ins Ohr, sondern tief unter die Haut geht. Es geht ums Loslassen – nicht mit Drama, sondern mit Klarheit. Der Track fragt: Wer wärst du, wenn du dich nicht ständig über deine Vergangenheit definierst? Und wie frei wärst du, wenn du deine Geschichte selbst neu schreiben könntest? Helena verpackt diese großen Fragen in feine Zeilen, sanfte Harmonien und einen Sound, der einen erst schweben lässt – und dann ganz leise auf dem Boden der eigenen Erkenntnis landen lässt.
Helena macht keinen Pop für die schnelle Playlist, sondern Musik, die bleibt. Ihre Texte klingen nie abgehoben, sondern ehrlich gewachsen – man spürt den langen Weg dahinter. Sie schreibt keine Therapie-Songs, sondern Lieder, die Türen öffnen. Die Zeile „doch was ist, wenn deine Wahrheit dich in sich selbst gefangen hält?“ trifft genau ins Herz. Hier singt jemand, der das Thema Verantwortung nicht mit Schwere, sondern mit Würde angeht. Und trotzdem verliert der Song nie die Leichtigkeit – als würde er sagen: Du darfst loslassen, und du darfst dabei tanzen.
Wer Helena Delphi nur als Teil von „Mira & das fliegende Haus“ kennt, erlebt mit „Unendliche Geschichte“ die erwachsene Schwester dieser Welt. Statt Kindern Mut zu machen, lädt sie hier Erwachsene dazu ein, sich selbst zu begegnen – mit offenen Augen, offenem Herzen und einem Sound, der Raum schafft. Ihr Debüt-Album ist in Sicht, die Tour im Mai auch – und dieser Song? Ist der erste Schritt auf einer Reise, die in uns selbst beginnt.