Julian le Play bringt mit „Liebeslied“ einen Track raus, der ganz ohne Effekthascherei mitten ins Herz trifft. Inspiriert von seiner erfolgreichen Unplugged-Tour kommt der Song im minimalistischen Gewand daher: nur Klavier, Kammerorchester und eine Stimme, die mehr erzählt, als so mancher ganze Film.
Textlich bleibt Julian seiner Linie treu: poetisch, ehrlich, aber nie drüber. „Liebeslied“ klingt vertraut – fast so, als hätte man es schon mal gehört, ohne zu wissen, wann. Es schafft diese seltene Balance zwischen persönlicher Intimität und universellem Gefühl. Ein Song für alle, die sich mal wieder erinnern wollen, wie sich echte Nähe anfühlt – gerade rechtzeitig zum Valentinstag. Fazit: kein großes Tamtam, aber große Wirkung.