Mit „Schifoan is hypergeil“ liefern die Schürzenjäger genau das, was man sich von einem echten Après-Ski-Brett erwartet: laut, leiwand, lustig – und mit hundert Prozent Hüttn-Garantie. Der neue Song ist weniger Tiefgang, dafür volle Fahrt voraus: Mitmach-Rhythmus, eingängiger Refrain und jede Menge Schmäh machen klar, wohin die Reise geht – nämlich direkt auf die nächste Skihütte mit warmem Jagatee in der einen und einem Partylächeln in der anderen Hand. Wer jetzt noch stillsteht, hat entweder kein Herz fürs Skifahren – oder einfach noch nicht den Refrain gehört.
Die Schürzenjäger bleiben sich dabei treu: zwischen Akkordeon, Gitarren und fetziger Rhythmusgruppe liefern sie eine Tiroler Gaudi, die sofort ins Ohr geht und sich da auch für ein paar Tage einnistet. Inhaltlich? Ganz einfach: Es geht um die Freuden des Winters – Schifoan, Schneebrettln, a bissl Blödeln in der Hüttn und das gute Gefühl, wenn der Alltag ganz weit unten im Tal bleibt. „Schifoan is hypergeil“ ist der Soundtrack für rote Backen, Skibrillenabdrücke und diese Art von Glück, die sich irgendwo zwischen Pulverschnee und Partylicht abspielt.
Die Bandbesetzung klingt dabei so stabil wie der Einkehrschwung kurz vor dem dritten Bier: Alfred Eberharter jun. am Schlagzeug, Dominik Ofner mit Stimme und Quetschn, Andreas Marberger am Bass, Dennis Tschoeke an der Gitarre und Christof von Haniel am Keyboard – da weiß man, was man bekommt: echtes Handwerk, echte Freude, echte Stimmung. Und das alles serviert mit einem Augenzwinkern und dieser charmanten „Uns is nix zu blöd“-Attitüde, die die Schürzenjäger seit Jahren zur Kultband im Alpenraum macht. Fazit: „Schifoan is hypergeil“ ist der perfekte Party-Anzünder für jeden Skitag, jede Hüttengaudi – und sowieso jede Playlist zwischen Dezember und März.