Black Phone 2

Trailer | FSK 16
2026
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Vier Jahre später, und der Hörer hebt sich wieder. In Black Phone 2 ist das Grauen nicht vorbei – es hat nur gewartet. Finn, der als Teenager dem sadistischen Entführer „Greifer“ entkommen konnte, hat sich sein Leben mühsam zurückerobert. Doch manche Stimmen aus der Vergangenheit verstummen nicht. Wörtlich. Denn das schwarze Telefon klingelt erneut – und diesmal nimmt der Wahnsinn eine neue Richtung. Der tote Greifer ist zurück. Nicht körperlich, aber geistig präsenter denn je – und sein Blick fällt auf Finns kleine Schwester Gwen.

Ethan Hawke kehrt zurück in seine wohl verstörendste Rolle. Mit dämonischer Präsenz agiert er aus dem Jenseits und inszeniert eine Rache, die mehr psychologischer Terror als Slasher ist. Black Phone 2 setzt auf dichte Atmosphäre statt billiger Jumpscares. Regisseur Scott Derrickson bleibt seinem düsteren Stil treu: kalte Farbpalette, beklemmende Stille und ein langsam steigender Puls, der sich irgendwann in nackter Panik entlädt. Madeleine McGraw als Gwen ist ein echtes Highlight – eine junge Heldin zwischen Albtraum und Aufbegehren.

Was den Film besonders macht: Er will kein lauter Horror sein, sondern ein schleichender. Statt plakativer Geisterbahn setzt er auf innere Dämonen, Schuldgefühle und das Trauma, das nie ganz verschwindet. Und ja – das schwarze Telefon hat diesmal mehr zu sagen als je zuvor. Mit Extras wie geschnittenen Szenen, spannenden Behind-the-Scenes-Einblicken und einem Audiokommentar von Scott Derrickson lohnt sich auch der Griff zur Heimkino-Version. Fazit: Das Böse stirbt nicht – es wählt einfach neu.