Greenland 2

Trailer | FSK 12
2026
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Fünf Jahre nach den Ereignissen aus Greenland ist von Sicherheit keine Spur mehr. In „Greenland 2“ sitzt die Familie Garrity nicht einfach nur in einem Bunker in Grönland und wartet ab, sondern kämpft immer noch mit den Folgen der Katastrophe. Verseuchte Luft, unsicheres Wasser und die ständige Bedrohung durch Trümmer im Orbit machen klar: Die Apokalypse ist hier kein abgeschlossenes Kapitel, sondern eher ein Dauerzustand. Als ein Erdbeben schließlich auch noch den letzten halbwegs sicheren Ort zerstört, kippt die Situation komplett. Ab da geht es nicht mehr ums Aushalten, sondern ums Weiterkommen – egal wohin.

Die Reise durch Europa wirkt dabei weniger wie ein klassischer Roadtrip und mehr wie ein Durchqueren von Ruinen. Städte sind zerstört, Landschaften verändert, und überall schwingt dieses Gefühl mit, dass die Welt, wie man sie kannte, endgültig vorbei ist. Genau darin liegt die Stärke der Story: Es geht nicht nur um spektakuläre Katastrophenbilder, sondern um das, was danach kommt. Wie lebt man weiter, wenn alles zusammengebrochen ist? Die Familie Garrity wird dabei wieder zum emotionalen Zentrum, das den Film zusammenhält. Zwischen Überlebensinstinkt und Zusammenhalt entsteht eine Dynamik, die den Film trägt, ohne sich nur auf Action zu verlassen.

Der Zielort in Südfrankreich bringt dann noch mal eine neue Ebene rein. Ausgerechnet der Ort des Einschlags wird zum letzten Hoffnungspunkt – was erstmal widersprüchlich klingt, aber genau deshalb funktioniert. „Greenland 2“ spielt mit dieser Idee von Zerstörung und Neubeginn und zieht daraus seine Spannung. Kein einfacher Katastrophenfilm, sondern eher ein Blick auf das Danach, auf das, was übrig bleibt. Und genau das macht die Story interessant: weniger Spektakel, mehr Konsequenzen.