Dwayne Johnson zeigt eine neue Seite von sich – und die hat nichts mit durchtrainierten Superhelden oder charmanten Sprüchen zu tun. In der Rolle von Mark Kerr, einer MMA-Legende der frühen 2000er, wird’s düster, intensiv und brutal ehrlich. Kerr war ein Biest im Ring: gnadenlos, diszipliniert, ein echter Champion. Doch außerhalb des Käfigs? Da kämpfte er gegen ganz andere Gegner – Schmerzmittel, Selbstzweifel, Leistungsdruck. Ein Leben im Rausch zwischen Ruhm und innerem Zusammenbruch. Johnson bringt diese Zerrissenheit mit einer Wucht auf die Leinwand, die man ihm so nicht zugetraut hätte. Kein Hochglanzheld, sondern ein Mann auf der Kippe – und das macht’s so spannend.
An seiner Seite: Emily Blunt als Dawn Staples – stark, sensibel, kompromisslos. Sie ist nicht nur die Frau an Kerrs Seite, sondern auch sein Rettungsanker in einer Welt, in der Stärke oft mit Verdrängung verwechselt wird. Während Kerr im Ring alles im Griff zu haben scheint, hält Dawn die Fassade im echten Leben zusammen – bis auch sie an ihre Grenzen stößt. Blunt und Johnson liefern sich intensive, feinfühlige Szenen, die mehr erzählen als jede Schlagkombination. Es geht um Vertrauen, um Liebe in Extremsituationen – und um das Scheitern, wenn das System Leistung über Menschlichkeit stellt.
Dieser Film ist kein klassisches Sport-Biopic. Er ist roh, persönlich, emotional aufgeladen – ein Blick hinter die Kulissen des Glanzes, der oft mit Schmerz bezahlt wird. Und Dwayne Johnson? Der beweist hier, dass er mehr ist als Muskeln und Charisma: Er spielt Kerr mit einer Tiefe, die wehtut. Es ist ein Film über Kämpfe – im Ring, im Leben, im Kopf. Und darüber, wie schwer es ist, aufzustehen, wenn man eigentlich schon längst am Boden liegt.
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