Marteria hat’s wieder getan: Mit „Sad Holiday (Schwarzer Sand)“ bringt er die vierte Single seines kommenden Albums „
Zum Glück in die Zukunft III“ raus – und legt damit einen Song hin, der dich gefühlt direkt aus dem Urlaubstrip in den Emoshit-Modus schickt. Sonne auf der Haut, Wellenrauschen im Ohr – und plötzlich dieser Moment, in dem beide wissen: Das war’s. Klingt nach Fernweh, fühlt sich aber wie Herzweh an. Marteria erzählt hier nicht von kitschigen Postkartenliebeleien, sondern von dem Punkt, an dem selbst der perfekte Ort nicht mehr retten kann, was längst verloren ist.
Musikalisch trifft entspannter Vibe auf melancholische Tiefe: Synth-Flächen rollen wie sanfte Brandung, während Marterias Stimme eher wie ein inneres Gewitter klingt. Der Kontrast knallt – und genau das macht den Track so stark. „Sad Holiday“ ist kein klassischer Breakup-Song, sondern ein langsames Auseinanderdriften in Zeitlupe. Und obwohl textlich alles Richtung „Tschüss, wir“ zeigt, macht der Song genau das, was Marteria eben kann: Er verbindet das Persönliche mit dem Großen. Der schwarze Sand steht für mehr als nur Beziehungsmüll – er ist Sinnbild für eine Welt, die oft genauso schön wie traurig ist.
Fazit: Wer auf Songs steht, die zwischen Sonnenuntergang und Seelenstriptease pendeln, ist hier goldrichtig. „Sad Holiday“ ist bittersüß, klug produziert und trifft direkt ins Gefühl. Das ist kein Dschungelcamp-Moment – das ist echter Stoff fürs Herz.