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Studie: Popmusik wird immer trauriger

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Studie: Popmusik wird immer trauriger

Foto: pixabay.com

MICHIGAN (FIRSTNEWS) - Eine Studie der "Lawrence Technical University Michigan" hat ergeben, dass Popmusik immer trauriger und wütender wird. Dabei wurde die Entwicklung von Musiktexten genauer betrachtet. Das Studien-Team hat mehr als 6.000 Songs ins Visier genommen, die alle in der Zeit von 1951 und 2016 in der Top 100 der Billboard-Charts waren. Die Untersuchung hat in den Texten nach Worten wie Zorn, Trauer, Ekel, Angst oder Freude gesucht, anschließend wurde ihre Traurigkeit bewertet. Das Ergebnis ist verblüffend: Songs mit diesen emotionalen Worten haben über die Jahre stark zugenommen, während Themen wie Freude und Zuversicht weniger wurden. Die Erklärung dafür: Die Musik diente in den 1950er eher zur Unterhaltung. 1960/1970 wurde Musik auch zum politischen Instrument. Musik wurde mehr und mehr zum Instrument der Meinungsäußerung.

Es gab übrigens schon einmal solch eine Studie: Erst im letzten Jahr sind Forscher der University of California zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Sie hatten damals 500.000 Songs analysiert, die zwischen 1985 und 2015 im Vereinigten Königreich veröffentlicht wurden.




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Meldung am 14.02.2019 veröffentlicht
Kategorie: Musikbusiness
Permalink: https://www.mix1.de/news/studie-popmusik-wird-immer-trauriger/
Short-URL: https://mix1.de/n76156
Quelle: Firstnews







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